Man soll's nicht glauben, wie schnell doch ein Jahr vergeht — aber in diesem Fall sind wir sogar ganz froh darüber. Seit Monaten fiebern wir schon unserem Schwarzwaldurlaub entgegen, auch diesmal sind alle da, die am Anfang des Jahres zugesagt haben.
Die erste Woche — voller Schwarzwald
Zeitweise mit bis zu 10 Motorrädern und 11 Personen durchreiten (fahren) wir den Schwarzen Wald. Um den Fahrgenuss nicht zu gefährden, bilden wir an manchen Tagen zwei Gruppen. Ist ja auch kein Problem, denn wir haben zwei Schwarzwaldexperten (Nobby und Deddy) in der Gruppe dabei.
Auch das Wetter lässt uns nicht im Stich. Zwar haben wir in den ersten Tagen nur durchwachsenes Wetter, dies sollte uns aber nicht aufhalten, die Sehenswürdigkeiten des Schwarzwaldes zu erobern. Wir spulten das volle Programm ab — bis auf den Rheinfall in Schaffhausen.
Aussichten und Fahrgenuss
Als Aussichtspunkte wurden der Belchen, der Hohe Blauen, der Schauinsland und der Kandel angefahren und genossen. Fahrerische Genüsse konnten wir im Kandeltal, auf dem Schauinsland, im Münstertal, im Albtal, am Todtnauberg, am Dachsberg und vielen mehr erleben.
Kultur und zwei neue Attraktionen
Die Kultur kam natürlich auch nicht zu kurz. Mit dem Besuch des Benediktinerklosters in St. Blasien, der Universitätsstadt Freiburg und einer Glasbläserei konnten wir auch die Kulturhungrigen befriedigen.
Auch wurden dieses Jahr zwei neue Attraktionen ins Programm mit aufgenommen: Zum einen die Sommerrodelbahn von Todtnau. Sie ist ca. 2,5 km lang und hat ein Höhengefälle von ca. 600 Metern. Man kann Höchstgeschwindigkeiten bis zu 50 km/h erreichen. Ich kann nur sagen — ein absolutes Muss.
Die zweite Attraktion ist der Besuch der Krunkelbachhütte. Von dort aus hat man einen herrlichen Ausblick auf den Todtnauberg. Auch wer mal wandern will, kann von dort aus schöne Rundtouren starten.
Abschied von Bärbel — Richtung Alpen
Ehe man sich versah, war die erste Woche vorbei, und wir mussten leider die ersten Kollegen verabschieden. Auch wir verabschiedeten uns von unserer Pensionsbesitzerin Bärbel und fuhren Richtung Reschenpass. Dabei durchfuhren wir den Bregenzer Wald und überquerten den Arlbergpass.
Bei der Anfahrt nach Landeck bekamen wir einen Eindruck vom Ausmaß der großen Überschwemmungskatastrophe im Juni. Ich kann nur sagen: „Schrecklich."
Tösens — Regen, Nebel, Schnee und ein Zwangsruhetag
Am Abend erreichten wir nach einem ganzen Regen- und Nebeltag unsere Unterkunft in Tösens. Dort versicherte man uns, dass sich das Wetter verbessern würde.
Nachdem wir einen Zwangsruhetag eingelegt hatten, fuhren wir das Stilfser Joch an. Leider begleitete uns Regen, Nebel und Schnee bis zur Passspitze.
Kehrtwende — zurück in den Schwarzwald
Nachdem der Wetterbericht für die nächsten Tage keine Besserung versprach und die Deutschlandkarte nur Sonne anzeigte, beschlossen wir, noch mal zurück in den Schwarzwald zu fahren. Dort verbrachten wir noch einige herrliche Tage und beendeten unsere Tour mit einem Heimweg durch die herrliche Pfalz (dort kann man auch schöne Touren durchführen).
Fazit: Wieder mal erlebten wir zwei schöne Wochen mit vielen netten lieben Kollegen. Also bis nächstes Jahr!
Tourendeddy (Td)
Mit dabei waren
- Detlef (Tourendeddy)
- Norbert (Nobby)
- Alfred (Aki2)
- Edith (Windvogel)
- Roger (RK100LT)
- Christoph (Roadrunner8)
- Walter (WaWas)
- Dagmar
- Wilhelm
- Zeitweise Claudia (Wombat-FJR)
- Jürgen
- Jürgen aus Berlin
- Wolfgang (Freund von Jonny5)