Ruhrpottalpentour 2006 & 2007

Zwei Touren durchs Sauerland — die „Ruhrpottalpen" oder das „Land der tausend Berge". Organisiert mit Motorradkollege WaWas, einmal 26 und einmal 16 Teilnehmer.

Jahre
2006 & 2007
Region
Sauerland / Rothaargebirge
Start
A 45 Schwerte-Ergste
Teilnehmer
26 (2006) / 16 (2007)
Organisation
Detlef & WaWas
Ruhrpottalpentour Sauerland

Ruhrpottalpen — das „Land der tausend Berge"

„Ruhrpottalpen????? Was ist denn das? Sind das etwa die Kohlehalden bei euch im Ruhrpott?"

Diese und noch mehr Fragen prasseln auf mich ein, wenn ich von der Tour erzähle. Nun, die „Ruhrpottalpen" werden auch als „Land der tausend Berge" bezeichnet. Na… fällt nun bei euch der Groschen? Immer noch nicht? Dann helfe ich euch mal auf die Sprünge: Es ist das Sauerland gemeint — denn es liegt sozusagen direkt vor der Haustür des Ruhrpotts.

Die Entstehung der Tour

Ein guter Motorradkollege (WaWas) fragte mich, was ich von dem Ruhrpottalpenbericht aus dem Tourenfahrer halte und ob wir das nicht mal umsetzen sollten. Mal kurz den Bericht gelesen und mit einem „Ja, das machen wir" beantwortet.

Nun wurden einige Motorradkolleginnen und -kollegen angeschrieben, bzw. die erste Tour auch über den Drachenstammtisch angeboten. Die Tour wurde dann verfeinert ausgearbeitet. Eine Unterkunft wurde gesucht und gefunden — was sich nicht als ganz so einfach erwies. Es hatten sich schließlich 26 Personen gemeldet, und diese sollten möglichst doch zusammen unterkommen.

Glücklicherweise hatte ich kurz vorher auf Mallorca ein Ehepaar kennengelernt, das eine große Pension am Rande des Rothaargebirges besaß. Kurz angerufen — und schon war alles geregelt. Nur noch gutes Wetter, und die Tour konnte starten.

Erster Tag — Altena, Sorpesee und Oberelspe

28 Grad im Schatten, der Schweiß lief — und noch kein Meter gefahren. Startpunkt war der Parkplatz an der Ausfahrt A 45 Schwerte-Ergste. Von dort ging es dann Richtung Letmathe nach Altena, wo wir einen Besuch der Burg Altena durchführten.

Nach ca. zwei Stunden ging es weiter Richtung Hemer, Sorpesee, Wenholthausen, Kirchhundem, Schmallenberg bis zum Tagesetappenziel Oberelspe. Unterwegs hatten wir noch zwei Motorradverluste zu verzeichnen.

Der Abend in der Pension Hanfland verlief sehr harmonisch. Es wurde geklönt und gelacht bis spät in die Nacht.

Zweiter Tag — Winterberg, Willingen und Möhnesee

Am nächsten Morgen ging es dann weiter über kleine Landstraßen bis nach Winterberg zur Sommerrodelbahn. Dort konnte man seine verborgene Kindheit wieder zum Vorschein holen und sich austoben.

Anschließend ging es dann weiter nach Willingen und von dort Richtung Elpe, Hennesee und Möhnesee. Der Abschluss der Tour sollte eine Schiffsfahrt über den Möhnesee werden — doch wegen des heranziehenden Gewitters entschlossen wir uns, doch schnell den Heimweg anzutreten.

Neuauflage — 16 Personen, zwei Pensionen

Da die Tour 2006 ein großer Erfolg war und uns doch viele Leute ansprachen, sie noch mal zu veranstalten, konnten wir schlecht nein sagen.

Vorbereitungen

Innerhalb kürzester Zeit waren wir 16 Personen. Leider war unsere Vorjahrespension ausgebucht, und wir mussten ausweichen. Dadurch bedingt mussten wir auch die Anzahl der Mitfahrer eingrenzen. Trotzdem wurde die Gruppe auf zwei Pensionen verteilt. Unsere Pensionsbesitzerin der Pension Schweinsberg gab sich erfolgreich die größte Mühe, diesen Umstand durch eine hervorragende Küche wieder zu glätten.

Neue Streckenführung — durchs Rothaargebirge

Die Tour sollte nicht unbedingt eine Wiederholungstour werden — sie sollte schon einen eigenen Charakter zum Vorschein bringen. Deswegen wurde sie ein klein wenig im Ablauf verändert. Der Besuch der Burg wurde gestrichen. Dafür wurde die Tour über kleinere Nebenwege verlegt. Dabei konnte man die verheerenden Ausmaße des Sturmes vom Januar persönlich sehen.

Auch die Pausenintervalle wurden etwas verändert, sodass keiner in Stress geraten konnte. Die Strecken führten uns verstärkt durchs Rothaargebirge und auch bis zum Diemelsee. Der Endpunkt der Tour war wie im Vorjahr der Möhnesee.

Fazit: Und nun kommt das Unglaubliche — man schreit schon jetzt nach einer Wiederholung. Also lassen wir uns mal überraschen, ob Walter und ich uns dazu überreden lassen.

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